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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 574 mal aufgerufen
 Frank-Sinatra-Forum
dino buddy Offline

Reprise Silber


Beiträge: 11.751

16.11.2008 19:52
Vincent Falcone jr. Zitat · Antworten
Ich habe mir neulich die neue CD vom Vincent Falcone "Warm Hands and Cool Hands the music of Harry Sukman" bestellt. Harry Sukman hat den Soundtrack zu dem Sinatrafilm "The naked runner" geschrieben.Frank nahm davon das Lied "You are there" im Studio auf und dieser Song wurde immer am Ende jeder seiner Konzertes gespielt.

Hier mal nähere Infos zu der neuen CD von Vincent Falcone

http://www.warmheartcoolhands.com/

Vincent Falcone hat Sinatra von 1978 bis 1983 begleitet und dann nochmals 1985/86 und dann nochmals kurz 1991.

Er hat ein Buch über seine Zeit mit Sinatra geschrieben.Bernhard hat mal darüber in der Voice eine Kritik geschrieben und wenn mich richtig erinnere,dann war Bernhard von den Buch nicht so begeistert.

Bin auf alle Fälle gespannt auf seine neue CD,denn Falcone ist ein ausgezeichneter Pianist.

Alex Schicke

Nothing but the best is good enough for me!


Bernhard Offline

It's Sinatra's World


Beiträge: 14.609

18.11.2008 20:24
#2 RE: Vincent Falcone jr. Zitat · Antworten
Harry Sukman spielte auch Klavier bei Sinatra-Studiosessions im Frühjahr 1958 (Monique & Only The Lonely) und im Sommer 1962 (für das Instrumentalalbum "Frank Sinatra Conducts Music from Pictures and Plays").

***Er hat ein Buch über seine Zeit mit Sinatra geschrieben.Bernhard hat mal darüber in der Voice eine Kritik geschrieben und wenn mich richtig erinnere,dann war Bernhard von den Buch nicht so begeistert.***

Hmmh, kommt mir nicht so vor... das Buch ist sehr empfehlenswert! Ich hänge meine damalige Buchbesprechung unten mal an.

Viele Grüße,
Bernhard.

***

(ERSTDRUCK der Rezension: "Come Read With Me: Neue Sinatra-Buchtips", in: The Voice. Magazin der Deutschen Sinatra Society e.V., Ausgabe #20/Dezember 2005. (c) 2005 DSS e.V. und der Autor.)

Vincent FALCONE jr. (mit Bob POPYK): Frankly – Just Between Us: My Life Conducting Frank Sinatra’s Music. Milwaukee: Hal Leonard Corporation, 2005. Gebunden, 241 Seiten. $ 24,95. ISBN 063409498X.

Aus seiner großen Bewunderung für Frank Sinatra hat er nie einen Hehl gemacht – und in vielen Konzertaufzeichnungen, zum Beispiel beim legendären Carnegie-Hall-Konzert im Juni 1980 oder beim „Concert For The Americas“ im August 1982, kann man diese Bewunderung auch sehen: Von 1977 (zunächst als Pianist, dann ab 1978 auch als Conductor) bis 1983, und nach dem plötzlichen Tod Joe Parnellos nochmals kurz von Ende 1985 bis Frühjahr 1986, war Vincent Falcone junior Sinatras Orchesterleiter. Nun hat er, gemeinsam mit dem befreundeten Publizisten Bob Popyk, seinem Idol eine autobiographische Hommage gewidmet.

Falcone, der an der Syracuse University (US-Bundesstaat New York) ausgebildet wurde und zunächst als Klavierstimmer sein Geld verdiente, bevor er die ersten Engagements in Las Vegas bekam, gehört heute zu den renommiertesten Bandleadern der Sparte. Mit zahlreichen Größen hat er gearbeitet, im Plattenstudio ebenso wie auf der Konzertbühne, zum Beispiel mit Jack Jones, Andy Williams, Tony Bennett, Sammy Davis jr., Connie Francis, Paul Anka, oder Steve Lawrence & Eydie Gormé, und viele Momente aus diesen Zeiten läßt Falcone in seinem Buch lebendig werden.

Im Mittelpunkt aber steht Frank Sinatra, und damit eine der faszinierendsten Konzertperioden von „Ol’Blue Eyes“, für deren Erfolg nicht zuletzt Falcone selbst entscheidendes beigetragen hat. Wir blicken mit Falcone hinter die Kulissen jener Jahre; wir erfahren, wie die vielen Neuerungen und der „frische Wind“ entstanden sind; wir können Sinatra und seinen Pianisten zu Konzertproben begleiten – und werden bei der Lektüre vor allem immer wieder eins spüren: Sinatra war der ultimative Profi. Nicht einfach im Umgang, aber unerschöpflich in seinem Talent, das ihn gerade in dieser Zeit nochmals zum absoluten „Chairman of the Board“ machte.

Wenn es etwas zu kritisieren gäbe, dann allenfalls die Kürze des Buchs: Gerne hätte man noch mehr Anekdoten erfahren, mehr „Geschichten“ gehört. Vor allem aber würde man natürlich gerne endlich wenigstens ein paar der vielen, vielen in diesen Jahren entstandenen Konzertaufzeichnungen auf dem Markt sehen: Sie wären, genau wie dieses faszinierende Buch, ein Selbstläufer.

Für die Ignoranz der Plattenlabels bzw. das mangelnde Engagement der Verantwortlichen, die Anlässe wie zum Beispiel den 90. Geburtstag dieser Tage ungenutzt verstreichen lassen und uns stattdessen mit singendem Christbaumschmuck erfreuen, kann Falcone natürlich nichts. Aber vor diesem Hintergrund verdienen gerade seine nachdenklichen, mitunter auch pessimistischen Töne besondere Beachtung, die er jüngst auch in einem Interview artikulierte: Die goldenen Jahre des „Entertainment“ scheinen einer gnadenlos kommerziellen Kühle gewichen. Besonders in Las Vegas, wo Falcone seit vielen Jahren lebt, sei das allenthalben zu spüren.

Es war übrigens Frank Sinatra, der Falcone den Spitznamen „Vinnie“ gab: „Vorher hat mich nie jemand so genannt“. Vinnie Falcone selbst nahm es sich nie heraus, Sinatra beim Vornamen anzureden: „Ich nannte ihn ausschließlich ‚Mister Sinatra‘. Das war ganz selbstverständlich so.“ (Bernhard Vogel) ++++


**************

-----
"Alte Wege, die wir wandern, werden neue Wege sein,
unser Denkmal ist den andern dann ein Kilometerstein"


FRANCIS ALBERT SINATRA
12.12.1915 - 14.5.1998
THERE WILL NEVER BE ANOTHER YOU


http://www.deutsche-sinatra-society.de
My Kind Of People!
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dino buddy Offline

Reprise Silber


Beiträge: 11.751

18.11.2008 21:12
#3 RE: Vincent Falcone jr. Zitat · Antworten

Sinatra förderte auch das Talent vom Vincent Falcone indem er z.b eine Komposition von Vincent Falcone in der Carnegie Hall 1980 dirigierte.

Alex

Nothing but the best is good enough for me!


dino buddy Offline

Reprise Silber


Beiträge: 11.751

15.12.2008 22:53
#4 RE: Vincent Falcone jr. Zitat · Antworten
Ich habe jetzt die neue Falcone CD und die Musik ist wunderschön.Es ist ein sehr guter Late Night Jazz und Falcone zeigt hier,dass er ein ersklassiger Pianist ist.

Frank hatte schon ein sehr gutes Gespür für talentierte junge Leute.

Kann jedem die CD an Herz legen,vielleicht schreibe ich mal an anderer Stelle mehr dazu.

Alex

Nothing but the best is good enough for me!


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